Geschichte
Der heutige Landgasthof "Zum Bärenwirt" in Rieden besteht nachweislich seit ca. 1750.
1770 ist in den Matrikelbüchern der Pfarrei Rieden auf dem Anwesen H. Nr. 68 (heute Hauptstraße 9) ein Georg Ernst als Gastwirt erwähnt. Dessen Vater (geb. 1724) ist hier erstmals als Wirt erwähnt. In der Zeit vorher (nachweislich bis 1690) war auf dem Anwesen eine Bäckerei, bereits mit dem Namen Ernst. Bis in etwa 1870 kann der Name Ernst auf dem Anwesen verfolgt werden.
1812 bereits bekam das Anwesen, die neue Hausnummer 44. 1865 ist ein Gastwirt (Ernst aus Rieden) in der Vils ertrunken. Es ist nicht bekannt, ob dies der männliche Erbe des Anwesens gewesen wäre, denn ab diesem Zeitpunkt erscheint der Name Platzer.
Barbara Platzer ehelichte 1897, den Landwirtssohn Erhard Richthammer geb. 04.12.1872. Sie betrieben das Tafernwirtshaus, bis ihr Sohn Richard Richthammer geb. 01.12.1906 nach dem II. Weltkrieg 1946 das Anwesen übernahm. Er heiratete Marina Steinbauer geb. 27.4.1915 in Untersdorf dann Gemeinde Pottenstetten heute Burglengenfeld.
Ihr Sohn, Erhard Richthammer geb. 18.7.1949 (der heutige Betreiber) übernahm 1972 das Anwesen. Er ehelichte am 30.4.1985 Hildegard Meier aus Rieden.
Der Name des Wirtshauses, Tafernwirtshaus erscheint in den Matrikelbüchern mit "Cauponis ad ursum nigrum" auf lateinisch. Das heißt zu deutsch: "Wirt zum schwarzen Bären". Irgendwann kam die Abwandlung in "Zum Bären".
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